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Konjunkturumfrage niederländischer Unternehmen

Den Haag. Die aktuelle Wirtschaftskrise setzt dem niederländischen Betriebsleben stark zu. Stets mehr Unternehmen leiden unter Umsatzeinbruch, weniger Aufträgen und niedrigerem Gewinn. Dies ergab die Konjunkturumfrage, welche die niederländische Kamer van Koophandel am Montag, den 16. März 2009, veröffentlicht hat. In Zusammenarbeit mit der Arbeitgeberorganisationen VNO-NCW und MKB Nederland, dem Centraal Bureau voor de Statistiek und dem Bauinstitut Economisch Instituut voor de Bouwnijverheid hat die Kamer van Koophandel 4000 Unternehmer zu der aktuellen Wirtschaftslage befragt.

Die Konjunkturumfrage ergibt, dass die wirtschaftlichen Aussichten des niederländischen Betriebslebens noch pessimistischer als Ende 2008 ausfallen. Ein Viertel der befragten Unternehmer rechnet für das erste Quartal 2009 mit einem Absatzeinbruch. Die Auftragszahl sank bei fast einem Drittel aller Befragten.

Auffallend ist, dass ein Drittel aller befragten Unternehmen noch keine Maßnahmen getroffen hat um der Krise entgegenzutreten. Ungefähr 20 Prozent der Befragten haben dem Zeitpersonal gekündigt, lediglich vier Prozent haben vor, auch dem festen Personal zu kündigen.

Ende 2008 hat sich die Wirtschaftskrise vor allem im Industrie- und Transportsektor bemerkbar gemacht. Laut Konjunkturumfrage sind nun auch alle anderen Wirtschaftsbereiche betroffen. Die Industrie und das Gaststättengewerbe leiden am stärksten unter der Krise, gefolgt vom Transport- und Bausektor.

Das sich verschlechternde wirtschaftliche Klima zeigt sich auch an einer zunehmenden Anzahl von Konkursmeldungen. In den ersten zwei Monaten diesen Jahres haben in den Niederlanden 1159 Firmen Konkurs angemeldet, dies sind 57 Prozent mehr als in der selben Zeitperiode 2008. Zugleich gründen laut der Kamer van Koophandel stets weniger Menschen neue Unternehmen.

Quelle: Deutsch-Niederländische Handelskammer, 16.03.09


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Deutsch-Niederländische Handelskammer

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